Das Freakstock-Festival ist seit 1995 eine Art Familientreffen der Jesus Freaks Bewegung. Es bietet einen bunten, subkulturellen Musikmix und für langjährige Freakstock-teilnehmer ist das Freakstock der eine Fixpunkt im Jahr. Freakstock zeichnet sich besonders durch eine nichtkommerzielle Dynamik aus, die Raum fürs mitmischen und sich ausprobieren bietet.

Freakstock ist für Viele viel Unterschiedliches und soll es auch sein. Denn jede und jeder ist willkommen. Style, Herkunft, soziale Schicht, gesellschaftliche Stellung, Alter, Haut-farbe, sexuelle Orientierung, persönliche Überzeugungen – egal. Das alles zählt nicht. Es zählt nur der rote Faden jedes Freakstocks und das ist der eine Mann aus Nazareth: Jesus. Er wusste, dass jeder Mensch ein Ebenbild des Schöpfers ist. In diesem Bewusstsein ist er ohne Vorbehalte, mit weit geöffneten Armen auf jeden Menschen zugegangen. Und diese Haltung ist die DNA von Freakstock. Obwohl finanziell chronisch unterbemittelt, ist Freakstock gerade dadurch ein sehr reiches Festival.

Die Heerscharen von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die durch ihr Engagement jedes Jahr Freakstock möglich machen, sagen, dass Jesus der erste und letzte Festivalteilnehmer ist. Er macht die Lampen an, lässt die Puppen tanzen und knipst als Letzter wieder das Licht aus. Freakstock wird so für alle Beteiligten zu einem Ort der Begegnung mit diesem Jesus, der jede und jeden persönlich, »jesusmäßig« herausfordert.

So gesehen ist Freakstock in erster Linie eine wilde, friedliche Wiese auf der es unheimlich viel über sich selbst und den Gärtner aller Gärtner zu entdecken und zu bestaunen gibt.